Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

www.sfc-hall.de

Sonntag, den 19. Juni 2011 um 07:32 Uhr

Tag 1 - Anreise

Nun gut, liebe Leute. Anscheinend scheint es da draußen Leute zu geben, die den Rotz, den ich hier von mir lasse interessiert.

Leibertingen aus der Luft

Also schreiben wir mal einen Blog.

Zuerst mal zu meiner Person:
Mein Name ist Felix.
Felix H.
H wie Hüfi.
Gesprochen Hüüüüüüüüüfiiiiii.

Die vielen üs kommen von meinen Gehirnwindungen.
Nicht das es so viele sind.
Sondern es dauert oft so lange, bis da Info durch ist.

Aber gut, es geht ja nicht um mich.

In den nächsten Tagen erzähle ich euch von einem tollen Fluglager im tollen Leibertingen von den tollen Schwäbisch Haller Fliegern.
Und den Leibertingern natürlich.
Schließlich geht es im Segelflug um Teamsport.

Also.

Los ging's in Hall.
Um 13 Uhr.
Schließlich sind die meisten von uns keine Frühaufsteher.
Zumindest ich nicht.

Also, nachdem wir 343566 Tage Vorbereitung hinter uns haben, und alles idiotengerecht bereit liegt kann's eigentlich schon losgehen:
Hänger anhängen, Sachen einladen, Losfahren.
Dann heißt es "Konvoi" fahren. Wie in dem Film aus den 80ern.
Gut, denn kenne ich eigentlich nicht, aber wer ihn kennt, weiß, wovon ich spreche.

Der Konvoi hat sich allerdings schon auf der Autobahn erledigt.
Dem Klaus ist es zu langsam, und dem Wolfgang zu langweilig.
Wer das ist, kommen wir später drauf.

Auf jeden Fall donnern gefühlte 234252345 Fahrzeuge mit Segelfluganhänger gen Süden.
Zum Ärger der anderen Verkehrsteilnehmer:
die einen schleichen so langsam, dass selbst die LKWs an's überholen schreiten.
Die anderen überschreiten die max. zulässige Geschwindigkeit um Faktor 4 - 5, so dass der Hänger mit 2 Meter Ausschlägen am Ende über die Autobahn fegt.

Aber gut, letztlich kommen wir alle wohlbehalten an, und freuen uns.
Über die herzlichen Leibertinger, die uns (selbst nachdem wir 3 Jahre in Folge versucht haben, mit unseren schlechten Charakter zu überzeugen) immer noch herzlich empfangen
Über den Regen, der uns so nicht vorhergesagt wurde
Über den tollen Wind, der uns erst mal mit den mitgebrachten Lenkdrachen beschäftigte.

Ach ja, Fliegervolk hat immer was mit Fliegen zu tun. Auch wenn es mal nicht selber in die Luft geht.
Oder doch.
Na ja, manche Lenkdrachen sind so groß, dass es dann mit den "Piloten" doch noch in die Luft geht.

Nachdem wir uns ca. 1 Stunde von der langen Fahrt abreagiert haben dann noch schnell den Twin aufgebaut, eingehallt und ab an's Essen.

Ja, essen ist neben langsamen Gedankengängen sehr wichtig im Leben.

Aber ich wollte euch ja noch ein paar Leute vorstellen.
Also
DER TWIN:
Ist unser doppelsitziger Schulungsdoppelsitzer. Sonst würde er ja auch nicht Doppelsitzer heißen.
DER KLAUS:
Der, der meistens hinten drin sitzt, und sich Fluglehrer schimpft.
DER JOCHEN:
ca. 300 Jahre alt, und seit 400 Jahren Fluglehrer. Fliegt für die Leibertinger, kommt aus Holland, spricht deutsch und weiß jede Menge zu erzählen. Absolutes Urgestein.

Mehr davon dann morgen.

Jetzt gehen wir schlafen.

Gut, dass mich der Wolfgang (stellen wir später noch vor) noch erinnert:
Zwei Highlights.
1. Twin aufbauen. Ich am äußeren Ende der Fläche ("dass habe ich schon als Baby gemacht!"). Hebe die Fläche an (mist, verdammt schwer). Ziehe unter Todesqualen die Fläche ca. 0,5 cm aus dem Hänger. "HILFEEE, ich zerschramme die Fläche mit meinem Armband den Lack! NEHMT SIE MIR AB!").
2. Die "schnellste Frau Deutschlands" ist vor Ort. Tornado-Pilotin bei der Bundeswehr. Hält einen netten Vortrag über "was wollte ich mir schon immer mal selber beweisen". Dennis (Kurzvorstellung: größter Tornado-Fan der Welt) sitzt leider zu Hause und beißt sich nun in den Hintern.