Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

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SFC in den Startlöchern

An der Vulkanasche lag’s nicht, dass die Segelflieger vergangenes Wochenende nicht richtig weg kamen, vielmehr an der eher stabilen Luftschichtung – denn die ließ keine Thermik für längere Überlandstrecken zu. Dennoch können die Piloten des Haller Segelfliegerclubs (SFC) gut vorbereitet der Segelflug-Bundesliga entgegenschauen, die am 24. April startet.

Dann heißt es wieder: Innerhalb eines zweieinhalbstündigen Zeitfensters eine möglichst weite Strecke zurückzulegen, sprich einen möglichst hohen Geschwindigkeits-Schnitt zu erzielen. Gezählt wird jeweils pro Wochenend-Runde das Ergebnis der drei vereinsbesten Piloten.

Ende August wird dann feststehen, ob der SFC sich in der Zweiten Bundesliga auf einen der vorderen sieben Aufstiegsplätze vorkämpfen kann und es somit nächstes Jahr wieder unter die 30 Erstligisten schaffen wird oder weiter als Zweitligist „hinterherfliegen“ muss.

Die Haller Segelflugpiloten nutzten die vergangenen Wochen, um sich auf die kommende Flugsaison vorzubereiten. Markus Schieber und Werner Saur trainierten in den französischen Alpen, am Osterwochenende knackte Schieber seinen ersten 500-Kilometer-Flug für dieses Jahr von Hall aus. Vor einer Woche fehlten ihm dazu nur wenige hundert Meter, dafür konnte Dietrich Sinn nach 527 Kilometern wieder in Hessental landen. Dieses Wochenende war nach 125 Kilometern Flugstrecke über die Schwäbisch Alb Schluss: 20 Kilometer vor Hessental musste Markus Schieber bei Rosenberg im Acker landen, die letzte Thermik war einfach zu schwach, um heimzukommen. „Die stabil geschichtete Kaltluft war alles andere als optimal für einen Streckenflug, aber ich wollte den Tag als Training für die anstehenden Wettbewerbe nutzen“, so Schieber. Denn zusammen mit Dietrich Sinn wird er als Teampartner beim Hohenloher Vergleichsfliegen (HVF) Mitte Mai in Schwäbisch Hall und beim Qualifikationswettbewerb zur Deutschen Meisterschaft in Jena starten.

Aufsteigen ist angesagt: Auch dieses Jahr wollen die Haller Segelflugpiloten nach ihrem Abstieg in die Zweite Bundesliga einen der vorderen Plätze ergattern, um nächstes Jahr wieder in der Ersten Bundesliga mitmischen zu können. Die beiden zurückliegenden Wochenenden nutzten sie so gut es ging zu ersten Trainingsflügen.