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Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

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Segelfliegen/ 47. Hohenloher Vergleichsfliegen

Start frei für Segelflug-Wettbewerb

38 Flugzeuge am Start – Strecken bis zu 500 Kilometer erwartet

Nach achtjähriger Pause ist der Haller Adolf-Würth-Airport wieder Austragungsort des Hohenloher Vergleichsfliegens (HVF), zu dem dieses Jahr 38 Segelflugzeuge an den Start gehen werden.

 

Am Samstag eröffnet HVF-Schirmherrin, Halls Erste Bürgermeisterin Bettina Wilhelm, den ersten der sechs Wertungstage und gibt damit die Startfreigabe für die mehr als 50 Piloten, die in drei unterschiedlichen Leistungsklassen fliegen werden. „Je nach Wetterlage rechnen wir mit Strecken bis 500 Kilometer“, erläutert Wettbewerbsleiter Waldemar Schieber vom Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC). Wie weit genau geflogen wird, wird an jedem Wettbewerbstag morgens aufgrund der Thermik-Prognosen entschieden.

Gegen 11 Uhr, wenn die Sonneneinstrahlung hoch genug ist, geht es los. Sechs Schleppmaschinen stehen dann bereit, um das Teilnehmerfeld auf Ausklinkhöhe zu bringen. Von da geht es im Gleitflug auf Strecke und jede Minute zählt: „Schwarzwald, Kurpfalz, Schwäbisch Alb, Bayerischer oder Thüringer Wald – dort werden in etwa die am weitesten entfernten Wendepunkte  liegen“, sagt Schieber. Das Pokern besteht dann aus der richtigen Strategie zwischen dem Sammeln eines ausreichenden „Höhen-Polsters“ – das sich in Gleitweg umsetzen lässt – und der Entscheidung, den Aufwind rechtzeitig zu verlassen und Streckenkilometer zu sammeln, um von den übrigen Piloten nicht „abgehängt“ zu werden – ohne aber gleich den vorauseilenden „Leitwolf“ spielen zu müssen, der für alle Nachfolger die Thermik-Aufwinde „markiert“. Ausgewertet werden die Flüge dann abends mithilfe von von GPS-Technik, mit der alle Flüge aufgezeichnet werden.

Auf einen „Heimvorteil“ können die acht Haller HVF-Piloten nur bedingt bauen, kommt doch das Gros der Teilnehmer aus dem Hohenloher Einzugsgebiet und bringt größere Erfahrung an Streckensegelflügen mit. „Mit dem HVF wollen wir aber auch gerade die jüngsten Piloten an den Leistungs-Segelflug heranführen“, sagt Waldemar Schieber. So startet der Haller Schulungsdoppelsitzer Twin-Astir mit einem wechselnden Team aus Flugschülern samt Fluglehrer.

 

Volles Vorfeld: Diesen Samstag startet auf dem Adolf Würth Airport das Hohenloher Vergleichsfliegen. An sechs Wertungstagen werden von Hessental aus 38 Segelflugzeuge auf bis zu 500 Kilometer lange Streckenflüge aufbrechen.