Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

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Immer gegen den Wind

Die zweite Wertungsrunde in der Zweiten Segelflug Bundesliga endete für die Haller Segelflieger mit dem elften Platz. Eine gute Punkteausbeute, denn ohne Risiko ging nichts ...

Auf der Haben-Seite am Samstag: Eine Wolkenaufreihung zwischen Niederstetten und dem Odenwald, quasi eine Art „Autobahn“, auf der sich gut „markiert“ durch Wolken von Aufwind zu Aufwind „entlanghangeln“ lässt. Allerdings erschwerte der heftige Ostwind zusammen mit der Schauerneigung den Piloten die Punktejagd.

Dietrich Sinn, mit einer Schnittgeschwindigkeit von 105 km/h punktbester Haller Bundesligapilot am Wochenende, legte insgesamt eine Flugstrecke von 430 Kilometern zurück: „Am Anfang war es erst einmal schwierig, sich überhaupt in der Luft halten zu können. Nach dem ersten Schenkel von Heidelberg zurück nach Rothenburg mussten wir zwischen Schauern durch." Regentropfen an den Tragflächen verschlechtern das aerodynamische Profil eines Segelflugzeuges enorm, entsprechend sinkt die Gleitzahl in den Keller. Teamkollege Markus Schieber musste zum Flugplatz zurückkehren, während Sinn noch einmal wendete und zu einem Joker griff: kräftiger Rückenwind auf der Flugstrecke zurück in den Westen. „Der Wind war brutal stark, 40 km/h. Da ging’s mit 150 km/h zurück in den Odenwald – aber auf dem Rückweg musste ich ja schon wieder dagegen ankämpfen", sagte Sinn.

Am Sonntag pushte Werner Saur den SFC mit seinem Flug (Durchschnitt: 87 km/h) zwischen Öhringen und dem Altmühltal nochmals um ein paar Punkten nach vorne, sodass der SFC in der Bundesliga-Tabelle nochmals Boden gut machen konnte und nun auf Platz 15 landete.