Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

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Runde 14 der Segelflug-Bundesliga (19./20. Juli): Segelfliegerclub Schwäbisch Hall auf Sinkflug

Hitzestau

Lähmende Hitze: Die 14. Bundesliga-Runde endete für den Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) wieder nur mit einem Punkt und dem viertletzten Tabellenplatz. Wenn der SFC es die nächsten fünf Wertungsrunden nicht aus dem Keller heraus vier Plätze nach vorne schafft, gibt es kommendes Jahr nur noch für die Zweite Liga die Startfreigabe.

Dirk Windmüller reichte am Samstag die Flugzeit gerade so, um die Bundesliga-kritischen 2,5 Stunden Wertungszeit zu nutzen: „Ich war ja kaum länger in der Luft.“ 264 Kilometer den Schwarzwald hoch und runter. Windmüllers Vorteil: Er startete in Musbach bei Freudenstadt zum Qualifikationswettbewerb für die deutschen Meisterschaften (DM) der 18-Meter-Klasse. Den Wettbewerbsflug konnte er parallel mit einem Schnitt von 80 km/h für die Bundesliga werten lassen. Im Startfeld der 14 Qualifikations-Piloten kam Windmüller auf Rang sieben, noch nicht genug vorne: „2015 zur DM darf nur das beste Drittel der Teilnehmer hier – das versuche ich natürlich auch.“

Fabian Mugele musste mit dem Wetter klarkommen, das sich Samstags in Hessental bot. Höher als 900 Meter über Grund reichte die Thermik nie: „Ich hatte ein richtiges Arbeitshöhenproblem, somit nicht allzu viel Reichweite – da bin ich eigentlich nur von Flugplatz zu Flugplatz gehopft“, meinte Mugele.

Eine reine Vorsichtsmaßnahme: Dort zu landen und sich zurückschleppen zu lassen wäre angenehmer gewesen, als das Segelflugzeug bei brütender Hitze in einem Acker abzubauen und in den Transporthänger zu verladen. Eine Zwischenlandung hätte aber das Aus für seinen Bundesliga-Flug bedeutet. Mugele flog 136 Kilometer – zwar mit dem langsamsten Bundesliga-Schnitt des Wochenendes von nur 43 km/h, dafür aber ohne im Acker zu sitzen.

So erging es gleich drei Piloten des LSR Aalen – vergangene Woche noch Bundesliga-Zweiter und dadurch zwei Plätze abgerutscht.