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Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

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Runde 6 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (23./24. Mai): Haller Piloten starten im Nordern

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Vertrackte Lage: Der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) kann in der zweiten Bundesliga einfach nicht für ausreichend Punkte-Nachschub sorgen. Somit fallen die Haller nach Platz 26 in der sechsten Wertungsrunde zurück auf den vorletzten Tabellenplatz unter den 30 Zweitligisten.

Den Samstag verbrachten die Haller Bundesligapiloten noch auf der Autobahn: Transfer rund 600 Straßenkilometer nach Norden Richtung Bremen, wo diese Woche beim Fluglager in Tarmstedt geflogen wird. Sonntag dann die ersten Punkte zwischen Bremen und Hamburg. „Erst einmal ausloten, den Überblick verschaffen“, sagte Felix Hüfner aus Vellberg über das neue Flugrevier. Immerhin holt er auf seinem 358-km-Flug einen 86 km/h-Schnitt heraus.

Lüneburger Heide und Mecklenburgische Seenplatte statt Hohenloher Ebene und Schwäbische Alb: „Alles Flachland, aber trotzdem thermisch stark“, lautet Dirk Windmüllers Urteil. Südlich an Hamburg vorbei bis zur Mecklenburger Seenplatte nahm er die 579 Kilometer Flugstrecke mit einem 81er-Schnitt. „Musste aber unterwegs mein Wasser rausschmeißen“, erklärte Windmüller.

Denn fliegt man zu niedrig, bei gleichzeitig zu laschen Aufwinden, um ordentlich Höhe zu gewinnen, dann bedeutet jeder Liter Wasserballast weniger ein besseres Steigen. Und damit eine sicherere Rückkehr zum Flugplatz. Auch wenn das auf Kosten der Geschwindigkeit und damit des Bundesligaschnitts geht.