Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

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Runde 9 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (13./14. Juni): Haller Segelflieger finden vorläufig wieder zu ihrer Form

Bremsklappen wieder eingefahren

Fünfter Platz am Wochenende, 16 Punkte mehr auf dem Konto und einen Tabellenplatz verbessert: Als ob ein Schalter umgelegt ­­wäre, fliegen die Piloten des Segelfliegerclubs Schwäbisch Hall (SFC) ihr bestes Ergebnis dieser Saison ein.

Später Sonntagvormittag, der Blick zum Himmel plus die eigenen Erfahrungswerte geben Dirk Windmüller den Ausschlag für die Flugplanung. „Für die Schwäbische Alb sagt der Bericht Gewitter voraus und im Norden haben wir noch eine Abschirmung.“ Bleiben also noch West und Ost.

Starthilfe: Felix Hüfner (links) klinkt das Schleppseil in Wikhart Denners einsitzige Kestrel ein. Dann noch eine kräftige Zug- und Ausklinkprobe und der Schleppzug kann starten.

 

Und weil die ersten Wolken ostwärts viel strukturierte ausgebildet sind und damit jetzt schon mehr Thermik versprechen, fällt die Entscheidung aller Haller Piloten schnell: durchs Altmühltal und südlich des Nürnberger Luftraums vorbei– wegen seines Airports ist der tabu in den meisten Fällen tabu für Segelflieger – in die Oberpfalz.

Windmüller nahm den Rückweg über Bayreuth, was ihm mit 512 Kilometern die meiste Strecke brachte – dazu ein 80er-Schnitt für die Bundesliga-Wertung. Ebenfalls 80 km/h erreichte Wikhart Denner (423 Kilometer), Felix Hüfner schaffte auf seinem 380 Kilometer-Flug als schnellster SFC-Pilot 89 km/h.

Mit Runde 9 ist in der Segelflug-Bundesliga nun Halbzeit. Damit sich der SFC vom derzeitig 28. Tabellenrang auf den abstiegssicheren Platz 23 rettet, gilt genau wie beim Anflug: Wenn das Landefeld vom Piloten nach vorne wegwandert und der Flieger zu kurz kommt – dann besser mal die Bremsklappen einfahren.