Wir verleihen Flügel
Segelfliegerclub Schwäbisch Hall e.V.

www.sfc-hall.de

2015

Runde 8 der Zweiten Segelflug-Bundesliga 2015 (6./7. Juni): Segelfliegerclub Schwäbisch Hall immer noch Vorletzter

Der Trick mit dem "Muckenputzer"

Die Punktewertung nach dem Formel-1-System, die auch in der Segelflug-Bundesliga Anwendung findet, kennt keine Gnade. Der rundenbeste Verein holt sich das 20-Punkte-Komplettpaket pro Wochenende und für den 10. Platz springen immerhin noch elf Zähler heraus. Wer aber wie der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) auch in Runde 8 mit dem 23. Platz im letzten Drittel landet, muss sich mit einem Punkt begnügen.

Urlaubspläne, beruflich eingespannt – und dann noch schon den Tag über unheimlich viele Gewitter-Vorhersagen: Der SFC hat derzeit mit Pilotenmangel für die Bundesliga zu kämpfen und kommt nicht mit drei Piloten in die Wertung.

Die Mücken prasseln nur so an die Tragfläche

Wer es wie Dirk Windmüller dann am Samstag schaffte, musste sich den Luftraum mit fliegendem Personal der etwas anderen Art teilen: „Es gab so viele Mückenschwärme, selbst im Bart macht’s ,klingkling’ und klackert richtig auf der Haube.“ An sich sind Insektenkollisionen in der Fliegerei ein Klax ohne Auswirkung, doch bei Hochleistungs-Segelflugzeugen nagen Insekten, die an der Flügelvorderseite kleben, bemerkbar am Auftrieb und somit an der Flugleistung.

Muss sich den Luftraum mit Mücken teilen – und das gleich schwarmweise: Dirk Windmüller im Cockpit seiner ASG 29E. Was nach einer Kollision mit über 200 km/h von den Insekten dann noch an der Flügelvorderseite kleben bleibt, nagt an der Gleitzahl des Hochleistungsflugzeugs. Dann wird der „Muckenputzer“ eingesetzt (im Foto als Klammer zu sehen, wo die Tragflächen an den Rumpf übergehen).

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Runde 7 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (30./31. Mai): Magere Punkteausbeute für den Segelfliegerclub Schwäbisch Hall

Warten oder Starten?

Auf den ersten Blick hat sich nichts geändert: Auch nach Runde 7 klebt der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC)weiterhin auf dem vorletzten Platz der Zweitliga-Tabelle.

Platz 20 in der Rundenwertung und somit besser als einige andere Vereine aus Baden-Württemberg? Geschenkt. Denn am Ende zählen nur die Zahlen, und mit nur einem Punkt für Hall am Sonntag gibt’s nicht viel zu holen.

Stünde die Bundesliga nicht an, wären die Piloten bei diesen Wettervoraussetzungen erst gar nicht auf Strecke gegangen, gibt Dietrich Sinn zu: „Das hätten wir wahrscheinlich sein lassen. War jetzt eben mehr ,Gucken, dass wir oben bleiben’“.

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Runde 6 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (23./24. Mai): Haller Piloten starten im Nordern

Auf Punkte-Suche

Vertrackte Lage: Der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) kann in der zweiten Bundesliga einfach nicht für ausreichend Punkte-Nachschub sorgen. Somit fallen die Haller nach Platz 26 in der sechsten Wertungsrunde zurück auf den vorletzten Tabellenplatz unter den 30 Zweitligisten.

Den Samstag verbrachten die Haller Bundesligapiloten noch auf der Autobahn: Transfer rund 600 Straßenkilometer nach Norden Richtung Bremen, wo diese Woche beim Fluglager in Tarmstedt geflogen wird. Sonntag dann die ersten Punkte zwischen Bremen und Hamburg. „Erst einmal ausloten, den Überblick verschaffen“, sagte Felix Hüfner aus Vellberg über das neue Flugrevier. Immerhin holt er auf seinem 358-km-Flug einen 86 km/h-Schnitt heraus.

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Runde 5 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (16./17. Mai): Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) rappelt sich auf

Boden gutmachen

Optimistisch gesehen hat der Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) nach der fünften Zweitliga-Runde seinen Punktestand verfünffacht. Doch die Haller müssen mächtig Boden gutmachen, noch krebseln sie im Tabellenkeller und wandern lediglich auf den drittletzten Platz voran.

Die fünfte von insgesamt 19 Wertungsrunden lief endlich, wie es die SFC-Piloten aus der Erstliga gewohnt waren: Am Samstag drei Piloten im Rennen, mit dem siebten Platz das zweitschnellste Ergebnis in Baden-Württemberg heimgeflogen. Und das Wetter? Schwierig, weil sich von Norden eine abschirmende Wolkendecke schneller heranschob als erwartet.

Der Moment des Ausklinkens: Der Segelflugpilot löst das Schleppseil und ist nun auf Thermik angewiesen. Während die Zweitliga-Piloten am Samstag bei besserem Wetter nördlich von Bayreuth bis Kehlheim auf Punktejagd waren, zog über und dem Einkorn (rechts im Bild) der Himmel zu. Kaum eine Chance für die Sonne, durchzubrechen und für Aufwinde zu sorgen.


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Runde 4 der Zweiten Segelflug-Bundesliga (9./10. Mai): Segelfliegerclub Schwäbisch Hall (SFC) startet wieder – aber noch im Kriechgang

Wieder die Linie finden

Die Zwangspause muss erst einmal verdaut werden: Nach zwei punktlosen Ligarunden konnten die Piloten des Segelfliegerclubs Schwäbisch Hall (SFC) am Sonntag erstmals wieder starten. Immerhin einen Punkt holten sich zwei Segelflieger und reichten damit die rote Laterne der Zweitliga nach Augsburg weiter.

Fabian Mugele, im zweieinhalbstündigen Bundesliga-Wertungsfenster mit einem Schnitt von 79 km/h schnellster SFC-Pilot, punktete mit einem liga-untypischen Flug: Nach dem Start ließ er sich im Duo-Discus vom Rückenwind nach Rothenburg treiben – „und hatte dann auf dem längsten Teil meines 220-Kilometer-Flugs natürlich vollen Gegenwind.“

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